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Geschrieben von Denise Köhler am 21. Januar 2018 um 17:52 Uhr, abgelegt unter Blackpool | Erfahrungen | Leben in England

Der erste Monat – oder auch Straßen überqueren für Anfänger

Vier Wochen UK

Am Anfang habe ich immer noch versucht mein Leben in Deutschland und das in England parallel zu führen und immer überall Up-to-Date zu sein. Darunter litt die Qualität beider Seiten. Nach den ersten vier Wochen bin ich zu dem Punkt gekommen, an dem ich mich in Deutschland entspanne und mich voll auf England konzentriere. Ich habe festgestellt, dass ich die einzige Person war, die erwartet hat, dass ich immer weiß was in Deutschland abläuft.
Wohnsituation
Wie in jeder WG mit Fremden ist das Zusammenwohnen nicht einfach. Besonders bezüglich der Hygiene geriet man da schon einmal an seine Grenzen. Aber auch hier konnte ich mich an Espa wenden.
(die können leider nicht wirklich viel machen, da der Vertrag für 6 Monate abgeschlossen ist)
Dazu muss man noch sagen, dass ich nicht für meine Unterkunft zahlen muss, das wird von meinem Arbeitgeber übernommen. Ein absolutes Plus.
Sprache
Bei der Sprache hat sich herausgestellt, dass besonders Redewendungen hilfreich sind. Da die täglichen Gespräche umgangssprachlich ist, helfen die Idiome enorm weiter.
Kultur
Das Erste, was ich gelernt habe: es wird sich für alles entschuldigt und bedankt. „Love“ ist eine Bezeichnung für alle weiblichen Personen. „Ladd“ für alle männlichen.
Der Brexit ist ein Thema mit dem sich vor Ort immer wieder auseinandergesetzt wird.
Ich persönlich finde mich in der britischen Kultur sehr gut wieder, daher fühle ich mich hier sehr wohl.

Zusammenfassend sind Menschen trotz der Unterschiede im Kern sehr ähnlich. An einigen der „typsichen“ Merkmalen von England und den Briten ist tatsächlich was dran. In Blackpool ist immer was los, daher wird es nicht langweilig. Die Stadt hat auf jedenfall Charme.

 

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Geschrieben von Denise Köhler am 21. Januar 2018 um 17:49 Uhr, abgelegt unter Blackpool | Erfahrungen | Leben in England

Die erste Woche – Vorfreude auf den Neustart

Start in einen neuen Abschnitt

Mein Flug ging am Sonntagmorgen (01.10.2017) von Hannover nach Frankfurt und von da aus nach Manchester. Mein erster Flug ganz allein. In Manchester kam ich mittags an und ab diesem Punkt wurde mir bewusst, dass ein neuer Abschnitt begonnen hatte. Was mir besonders geholfen hat war, dass ich bereits Geld in der Pfund dabei hatte. So konnte ich mein Ticket für den Zug nach Blackpool direkt bar bezahlen. Deutsche EC-Karten funktionieren an den meisten Kassen oder Automaten nicht. Die Automaten der NatWest Bank funktionieren zum Geldabheben auch bei EC-Karten. Das sollte man allerdings nur so selten wie möglich machen, da das Abheben jedesmal etwa 5 Euro kostet.
Nach der Fahrt mit 2 Zügen in Blackpool angekommen regnete es, wie man es von England erwarten würde. Ich hatte mich mit meinem Vermieter auseinandergesetzt und eine Schlüsselübergabe für Sonntagnachmittag ausgemacht. Er stellt mich noch meinen neuen Mitbewohnern vor und dann konnte ich entspannt einziehen. (Sie hatten keine Regelungen für irgendetwas im Haus, das hätte mich schon stutzig machen sollen.)
Dank GPS konnte ich mir anschauen, wie ich am folgenden Morgen zur Arbeit kommen würde.
Die Briten und besonders die Busfahrer sind sehr hilfsbereit und haben mich beim Ticketkauf, beim Umsteigen und auch beim Finden des schnellsten Weges wirklich sehr unterstützt.
Bei der Arbeit wurder ich nach einer kurzen Einführung sämtlichen Kollegen vorgestellt und durch Lager, Verpackungsstation und die Büros geführt. Der Rundgang endete bei meiner Abteilung, wo ich von meinen direkten Kollegen herzlich begrüßt wurde(2 Festangestellte und 1 Praktikant). Ich arbeite im Bereich international Content der gemeinsam mit der
Graphikabteilung und dem Marketing um den Inhalt der Kanäle von Hangerworld kümmert. Die Arbeit ist sehr interdisziplinär, dadurch lerne ich auch die Abläufe aus mehreren Bereichen kennen. Der Umgang ist sehr familär, daher kann ich immer fragen, wenn etwas unklar ist oder ich etwas Neues lernen möchte.
Da wir nur zwei deutschsprachige Mitarbeiter im Unternehmen sind, sind wir für die Aufgabe der Übersetzung zurständig. Dies bietet mir die Chance in sämtliche Abläufe(Finanzwesen, Preisgestaltung, Marketing, Kundenservice, etc.) Einblicke zu bekommen. Meine Kollegen haben mir eine Bucketlist mit Dingen zusammengestellt, die ich unbedingt in Blackpool machen sollte. Sie enthält neben Touristenattraktionen auch klassisch Lokales. Im vergangenden Monat hat die Liste mich dazu gebracht über meinen Schatten zu springen und Dinge zu tun, die ich von mir aucht getan hätte.
Das kann ich absolut weiterempfehlen.

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Geschrieben von Denise Köhler am 21. Januar 2018 um 17:46 Uhr, abgelegt unter Bewerbung | Erfahrungen | Finanzierung | Leben in England

Finanzierung – Erasmus, Nebenjob und Co.

Finanzierung Auslandspraktikum

Bei einem Auslandspraktikum kommen nicht nur jede Menge interessante Erfahrungen auf dich zu, sondern leider auch einige Kosten. Da man als Student meistens nicht über ein dickes Sparschwein verfügt, muss man sich vor der Reise darüber im Klaren sein, was einen finanziell erwartet. Je nachdem in welchem Land du dein Praktikum absolvieren möchtest und wie lange der Aufenthalt dauert, kommen ganz unterschiedliche Ausgaben auf dich zu.

Grundsätzlich brauchst du für so gut wie jedes Reiseziel ein Visum. Die Vielfalt an interessanten Praktikumsländern ist groß, genauso groß sind allerdings auch die Varianten und Kostenfaktoren der Visa: entscheidet man sich für ein Praktikum außerhalb der europäischen Union können Visumsbearbeitungsgebühren und Co. bis zu 200 Euro erreichen. Was für ein Visum du für Praktika in deinem Wunschland brauchst, kannst du auf unseren länderspezifischen Praktikumsseiten erfahren.

Wer sich sein Praktikum selbst sucht und sich direkt bei Firmen bewirbt, kann sich die Vermittlungsgebühren sparen. Zahlreiche Agenturen und Programme bieten gegen ein Entgeld an, Praktikumsplätze zu vermitteln. Teilweise werden auch bestimmte behördliche Formalitäten übernommen und bei der Wohnungssuche unterstützt. Die Hilfe hat allerdings ihren Preis: Für die Service-Leistungen fallen meist zwischen 500 und 1000 Euro an.

Eine Auslandsversicherung ist bei vielen Praktika Pflicht und dringend zu empfehlen. Zusätzlich verursachen Impfungen und andere gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen Kosten, die einkalkuliert werden müssen.

Auch die Anreise zum Land deines Traumpraktikums will bezahlt werden. Eine frühzeitige Zusage des Unternehmens entlastet hier das Budget, da Flüge rechtzeitig gebucht werden können. Da sich viele Arbeitgeber aber relativ kurzfristig entscheiden, ist es sinnvoll, eine höhere Summe als für den günstigen Billigflug einzuplanen.

 

Quelle: http://www.meinpraktikum.de/auslandspraktikum/finanzierung

 

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Über mich

Studentin des Informationsmanagement.

IM

Informationsmanagement befasst sich mit der Nutzung, Planung und Steuerung von externen und internen Informationen innerhalb eines Unternehmens oder einer sonstigen Organisation und berücksichtigt dabei Inhalte und die mediale Form. Dabei wird Information als Produktionsfaktor verstanden. Das Management von Informationen hat die Aufgabe, die Verfügbarkeit des Produktionsfaktors Information sicherzustellen und geeignete Mittel zur Erfüllung der Nachfrage nach Informationen anzubieten. Dazu gehören vor allem die Organisation und Pflege von internen betrieblichen sowie öffentlichen und wissenschaftlichen Einrichtungen zur Informationsversorgung. Mehr Informationen